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Blindes Huhn – Erstauflage 2007

Autorin: Heike Risthaus
Veröffentlichung 2007

Verlag: KOSMOS

3-5 Spieler ab 10 Jahren
Dauer: ca. 30 Minuten

Diese Idee hatte Heike, als sie nachts nicht einschlafen konnte. Eine der schönsten Nebenwirkungen von Schlafstörungen ist bei ihr das Entwickeln neuer Spiele-Ideen.

Das Spiel ist von Verlagsseite ausverkauft – einige Exemplare sind aber noch im Handel erhältlich.

Das Grundspiel

Kaufen Sie gern die Katze im Sack? Beim Blinden Huhn müssen die Spieler um ein Paket von 3 Karten steigern, von denen nur 1 oder 2 allen Spielern bekannt sind. Die Karten zeigen Punktwerte von 1-4 in 5 verschiedenen Farben, ein blindes Huhn oder ein Korn. Wer am Ende die meisten Karten in einer Farbe hat, bekommt Bonuspunkte - unabhängig von den Punktwerten. Jedes blinde Huhn zählt 3 Minuspunkte - es sei denn, man hat einKorn dazu gefunden, dann zählen beide zusammen 5 Punkte.

Es gilt, nicht nur die anderen Spieler einzuschätzen, sondern auch darauf zu achten, an wen man welche Karten zum Bezahlen verwendet. Die Gebote werden nämlich mit den bereits ersteigerten Karten gezahlt, so dass man seine Sammlung in einer bestimmten Farbe häufig wieder auflösen muss, um ein Korn zu seinem Huhn dazuzukaufen.

1. Variante: Weg mit dem Rest

Jeder bekommt seine Startkarten verdeckt auf die Hand. Die Schlusskarte wird in etwa in die Mitte des Kartenstapels gesteckt. Zu Beginn des Spiels müssen die Spieler mit ihren Handkarten ihre Gebote bezahlen. Ersteigerte Karten werden wie gewohnt auf dem Tisch offen ausgelegt. Dann kann wahlweise mit den bereits ersteigerten oder mit den verbliebenen Handkarten gezahlt werden.

Sobald die Schlusskarte gezogen wird, muss sie vom Versteigerer SOFORT aufgedeckt werden. Alle jetzt noch verbliebenen Handkarten müssen ohne Gegenwert in die Schachtel gelegt werden. Der Versteigerer zieht eine Ersatzkarte, so dass er wieder 3 Karten versteigern kann. Die Schlusskarte wird unter die letzten 10 Karten gemischt und bestimmt bei ihrem Aufdecken das Spielende.

2. Variante: Hier entscheide ich

Wenn der Versteigerer das höchste Gebot abgibt, kann er sich aussuchen, an wen er die Karten abgibt, mit denen er das Gebot bezahlt. Er kann beispielsweise alle Karten einem Spieler geben, von dem er ausgeht, das dieser Spieler weit zurückliegt. Er kann die Karten auch in jeder beliebigen Stückelung unter zwei oder mehr Spielern verteilen.
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